D2, Gutes Spiel und schlechtes Ergebnis

10. 10. 15 BSC Kelsterbach – BSC Schwalbach 5:1

Halbzeit, dann wird es besser

Im Vorfeld des Spiels verursachten Klassenfahrten, schwache Trainingsbeteiligung und anstehende Einladungen zu Geburtstagen eine erschwerte, fast unmögliche Planung und Vorbereitung auf das Spiel, so das erst kurz vor Spielbeginn der Kader feststand und eine Aufstellung gemacht werden konnte. Dieser unzumutbare Zustand, bzw. die fehlende Einstellung zum Trainings- und Spielbetrieb sollte sich schleunigst ändern, dies ist auch ein Grund, warum wir immer mit Handicap antreten, für den Trainer ein echtes Ärgernis. In Kelsterbach konnten wir mit 11. Spielern auflaufen, vielen Dank an Manon, eine Ausleihe aus dem U13 Mädchenteam, die sich prima ins Team einfügen konnte.
Der Spielverlauf in Kelsterbach verlief ähnlich wie bei der Pokalbegegnung vor zwei Wochen. Ängstlich und ohne Selbstbewusstsein begann das Schwalbacher Team und lag nach einer viertel Stunde schon mit 0:3 zurück. Dann erkannten die BSC Jungs so langsam, das der Gegner gar nicht wirklich besser ist, man muss ihn nur beschäftigen. So hatte die Schwalbacher Mannschaft bis zur Pause eine Menge guter Möglichkeiten, durch Johannes, Simon, Colin oder Manon, aber jeder Schuss ging knapp am Pfosten vorbei. So konnte man die 3:0 Pausenführung der Kelsterbacher fast schon als glücklich einstufen, verdient war sie aber auch. Nach der Pause sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten. Die Kelsterbacher Mannschaft, die im Schnitt ein Jahr älter war, legte noch zwei Tore nach, ehe Schwalbach zu seinem Ehrentreffer kam. Nach Vorarbeit von Johannes über rechts bekam der fleißige Konstantin frei vor dem Tor den Ball, und er entschied sich dazu, das Tor nicht selbst zu schießen. Er legte selbstlos zurück zur freistehenden Manon, die den Ball aus acht Metern in die Maschen schoss. In der zweiten Halbzeit sah der Trainer ein gutes Spiel seiner Mannschaft mit gelungenen Kombinationen, gutem Einsatz und der nötigen Motivation, die diesmal auch keine Tempotaschentücher nötig machte.

Die Abwehr hatte viel Arbeit

Es spielten: Tae-Li, Emil, Robin, Samet, Oscar, Johannes, Konstantin, Ferdinand, Simon, Colin Manon
Tor: Manon