Zwei Halbzeiten, zwei Gesichter

20. 9. 14 SG N Diedenbergen – BSC Schwalbach 6:4
Vor dem ersten Punktspiel war eine Frage noch immer unbeantwortet; Wo stehen wir, im Vergleich zu den anderen Teams in unserer Gruppe. Nach dem Spiel bleibt diese Frage weiterhin unbeantwortet, denn der kuriose Spielverlauf bei dem 6:4 Sieg der Gastgeber kann nicht wirklich eine Auskunft geben.
Fast komplett konnte die Schwalbacher Mannschaft in Diedenbergen antreten, die ihr erstes Spiel schon mit 12:0 gewonnen hatten. In der ersten Halbzeit ging von dieser Mannschaft nur selten Gefahr aus, weil die Schwalbacher Mannschaft recht gut agierte, viele Zweikämpfe gewann und auch zeitig in Führung ging. Robin folgte dem Rat seines Trainers und ging bei einer Schwalbacher Ecke mit nach vorne, Leon servierte den Ball auf seinen Kopf und Robin sagte artig danke und verwandelte zur 1:0 Führung. Weil dies so gut klappte, wiederholte sich das Szenario nur wenige Minuten später und diesmal war Robin mit dem Fuß zum 2:0 Pausenstand erfolgreich. Schwalbach hatte noch gute Chancen durch Denat und Emil das Ergebnis hochzuschrauben, am Abschluss muss aber weiter geübt werden.

Schwalbacher Mauerbau, man schaut mal lieber weg.


In der Pause meinte der Trainer, es sei nun sehr wichtig, keinen frühen Gegentreffer zu kassieren, vielmehr wäre es vorteilhaft, mit einem dritten Treffer den Gastgebern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Es war schon fast merkwürdig, dass die Mannschaft die Vorgaben 1:1 umsetzte. Robin klärte hinten und blockte einen gefährlichen Schuss ab, im Gegenzug erzielte Denat das Tor zum erwünschten 3:0. Der Effekt war auch wie erwartet, Diedenbergen ließ die Köpfe hängen und Denat erzielte nach einer schönen Vorbereitung von Kapitän Leon sogar das Tor zum 4:0, und es sah nicht so aus, als sollte das Schwalbacher Team noch unter Druck geraten. Aber einige Sachen kamen zusammen, Till war angeschlagen, Konstantin stürzte unglücklich und konnte nicht weiterspielen und so geriet der BSC plötzlich doch unter Druck. Als Diedenbergen das erste Tor schoss, war es, als hätte die Mannschaft einen Schalter umgelegt. Die Schwalbacher Kräfte ließen nun nach und die Gastgeber nutzten die Nachlässigkeiten vor dem Tor von Tae-Li. Der hielt gut, konnte aber an den weiteren Gegentoren nichts machen. Beim Ausgleich wurde er hart angegangen, eigentlich ein Schwalbacher Freistoß, aber der Schiedsrichter sah kein Foul. Tae-Li konnte unter Schmerzen weiterspielen, aber die Kräfte der Schwalbacher Kreativspieler Leon, Denat und Emil ließen zu sehr nach, und dem Rest der Mannschaft fehlen doch zu viele Eigenschaften, um ein Spiel noch herumzureißen. Die Zuschauer sahen aber ein rassiges spiel mit viel Spannung bis zum Abpfiff.
Es spielten: Tae_Li, Robin, Simon, Emil, Konstantin, Denat, Leon, Atakan, Till, Oskar

Denat erzielt das dritte Tor und Schwalbach träumte noch vom Auswärtssieg